Welpenschule

Welpenschule – Die Zeit des Welpen ist entscheidend für den Rest des Lebens des Hundes. Die Sozialisierungsphase findet in den ersten vierzehn Wochen des Lebens statt. In den ersten vierzehn Wochen des Lebens macht sich der Welpe mit seiner Umgebung vertraut und lernt den Umgang mit Menschen und anderen Hunden.

Jetzt erfährt er, dass er keine Angst vor Regenschirmen und Kinderwagen haben muss und dass er bestimmte Regeln in seinem menschlichen Rucksack befolgen muss. In diesem Stadium wird entschieden, ob der Welpe eines Tages ein netter und freundlicher Begleiter wird oder ob er später Stammkunde des Verhaltenstherapeuten wird.

Welpenschule – ja oder nein?

Die Frage ist elementarer, als man auf den ersten Blick vermuten mag. Viele Hundeschulen organisieren keine Welpenschule und entmutigen sogar ihre Gründung. Andere Hundeschulen empfehlen den Besuch der Welpenschule, sobald der Welpe bei seinen neuen Besitzern eingezogen ist – Welpenschule, ja oder nein? Warum gibt es solche gegensätzlichen Meinungen?

Der Grund für die gegensätzlichen Meinungen liegt in den elementaren Unterschieden in den Ausbildungsmethoden der Hundeschule. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Hund zu erziehen, die beliebteste Methode ist die Konditionierung mit Hilfe von Futter. Bei der Konditionierung wird der Esstrieb des Hundes genutzt, um ihn im gewünschten Verhalten zu trainieren.

Dadurch können sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Bei dieser Methode kommt es jedoch darauf an, dass der Hund einen entsprechenden Fütterungsinstinkt hat und dass kein anderer Instinkt, zum Beispiel der Jagdinstinkt, der Spielinstinkt oder der Sexualinstinkt, den Fütterungsinstinkt je nach Situation überlagert.

Auch wenn diese Methode effektiv sein kann, sollten Sie sich bewusst sein, dass sich ein konditionierter Hund nicht wie gewünscht verhält, weil er durch Verständnis gelernt hat und seinen Besitzer als Anführer des Rudels akzeptiert, sondern weil er Nahrung will. Während der Konditionierung wird daher keine Beziehung zwischen dem Hund und dem Besitzer im Sinne einer Herdenbildung hergestellt. Mehr Infos auf unserer Webseite – Hunde richtig erziehen – atlantadogjog.org

Anders bei der klassischen Hundeausbildung, die auf einer respektvollen und vertrauensvollen Beziehung zwischen dem Hund und dem Besitzer des Hundes basiert. Im Laufe der Ausbildung lernt der Hund, seinen Besitzer als Führer der Herde zu akzeptieren, ihm zu vertrauen (Anführer-Anhänger-Prinzip) und geht eine enge Beziehung zu ihm ein. Dieses Training konzentriert sich auf Kommunikation und echtes Verständnis und nicht auf Essen und erreicht so eine andere Ebene der Interaktion zwischen dem Hund und seinem Besitzer.

Während des Trainings wird der Hund auf das Futter gedruckt, während des Trainings (klassisch) auf den Besitzer. Daher findet man oft keine Welpenschule in Schulen oder Hundetrainer, die mit Bedingungen arbeiten, da hier vor allem die Sozialisation mit anderen Kameraden und das Leben außerhalb des Spieltriebs im Vordergrund stehen. Beide sind kontraproduktiv für die Arbeit mit der Konditionierung, da sich der Verpackungs- und Spieltrieb zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Fütterungsinstinkt überschneiden könnte.

Welpenschulen stehen der klassischen Hundeausbildung in keiner Weise im Wege, da der Hund im Laufe der Ausbildung eine enge, von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägte Beziehung zu seinem Besitzer entwickelt und erfährt, dass er zur Herde seines Besitzers gehört. Mit anderen Hunden zu spielen oder abgelenkt zu sein ist kein Problem, denn der Hund hat immer eine klare Position. So ist der Hund jederzeit verfügbar, auch ohne Futter.

Die unterschiedlichen Ansichten über Welpenschulen basieren daher auf unterschiedlichen Trainingsmethoden. Konditionierung oder Training, das ist die Frage, die sich Hundehalter stellen sollten, bevor sie sich für einen Welpen oder eine Hundeschule entscheiden.

Was lernt mein Hund in der Welpenschule?

Welche Vorteile hat der Besuch einer Welpenschule? Die Trainingseinheiten, die in der Regel einmal pro Woche stattfinden und mit einer Hundeschule verbunden sind, können in vielerlei Hinsicht eine bereichernde Erfahrung sein: Junge Vierbeiner lernen hier viel, aber auch die Besitzer selbst erweitern ihren Horizont durch den Austausch mit dem Trainer und anderen Hundefreunden. Freundschaften entstehen oft an der Stelle des Hundes.

In einer Welpenschule steht das entspannte und gemeinsame Spielen mit anderen Hunden und Lernen im Vordergrund: Hier treffen sich junge Hunde, lernen die ersten Grundbefehle und werden alltagstauglich ausgebildet. Ein besonderer Vorteil dieses Trainings ist die Sozialisation: Viele Hunde unterschiedlicher Rassen und Größen können sich hier gegenseitig testen – das stärkt die soziale Kompetenz junger Vierbeiner nachhaltig.

Ab wann kann mein Welpe in die Welpenschule?

Welpenschulen sind in der Regel mit Hundeschulen verbunden, so dass der Hund mit zunehmendem Alter in den anderen Gruppen der Hundeschule weiter trainieren kann. Sehr junge Hunde, die gerade in Ihr Zuhause eingezogen sind und gerade vom Züchter aufgezogen wurden, sollten kurz vor der Schule auf die “Schwere des Lebens” vorbereitet werden. Spätestens ab dem Alter von elf Wochen können Sie dann mit Ihrem neuen Mitbewohner mit dem Welpentraining beginnen.

Bis einschließlich der 16. Lebenswoche befindet sich der Vierbeiner in der “Imprintphase”, was für seinen Charakter als vollwertiger erwachsener Vierbeiner besonders wichtig ist. Die Formation trifft sich in dieser Zeit auf besonders fruchtbarem Boden. In der Welpenschule kannst du mit anderen Welpen bis zu einem Alter von mindestens fünf Monaten üben. Der Übergang vom Welpen zum erwachsenen Hund ist reibungslos und rassenabhängig: Kleine Hunde wachsen schneller als große Hunde. Eine wichtige Voraussetzung für den Besuch einer Welpenschule ist, dass Ihr vierbeiniger Freund mehrfach entwurmt und geimpft wurde.

Wie erkennt man eine gute Gruppe von Welpen?

Vor einem Welpenkurs sollten sich Hundebesitzer ausreichend über die Hundeschule und den Hundetrainer informieren. Es ist wichtig, dass der Trainer eine angemessene Ausbildung oder andere Qualifikationen nachweisen kann, die es ihm ermöglichen, mit Hunden umzugehen. Das Hundeplatz sollte besser eingezäunt sein und verschiedene Attraktionen für Welpen bieten, wie z.B. Kunstflugtape, Rampen, Tunnel und Spielzeug.

In einer Welpenklasse sollte sich der Trainer nicht mehr als sechs Welpen gleichzeitig kümmern, deren Alter und Größe aufeinander abgestimmt sind. Gute Hundetrainer beobachten immer das Spiel zwischen den Hunden und greifen ein, wenn ein Hund “moblé” ist.

Um die Imprägnierungsphase des Welpen zu nutzen, muss eine Welpenklasse immer aus Training und Spiel bestehen. Reine Welpenspielgruppen machen nicht viel Sinn, denn 60 Minuten Spielen mit anderen Hunden überschreiten die Stressgrenze des Welpen.

Aber jetzt kann er auch nach hinten gehen, wenn Sie die Welpenschule besuchen, wenn er nicht gut erzogen ist.Wenn zwanzig Welpen in Unordnung laufen und ein Trainer vor Ort ist und er überzeugt ist, dass sie das alles bereits gemeinsam tun, können Sie mit Sicherheit zurückkehren.

Wenn Welpen zu Trainings- und Nötigungsübungen angehalten werden und es wie auf dem Übungsfeld ist, sollten Sie auch den Bereich verlassen.Gleiches gilt, wenn das Alter der “Welpen” von 8 Wochen bis zu einem Jahr variiert. Eine Welpenstunde hat nie Welpen im Alter von über 16 bis 20 Wochen. Dann geht es um die jungen Hunde und sie haben in der Welpengruppe nichts verloren.

Hier sind einige Hinweise für eine gute Hundeschule.

  • verschiedene Rassen sind erlaubt
  • – pro Trainer gibt es maximal sechs Welpen.
  • Der Trainer kann Ihre Fragen kompetent beantworten.
  • der Kontakt mit den Welpen ist liebevoll.
  • Du kannst dich selbst eine Stunde lang ansehen, zumindest ohne einen Welpen.
  • der Trainer greift ein, wenn ein Welpe eingeschüchtert wird (was nicht bedeutet, dass sich die Welpen nicht einmal ein wenig bewegen dürfen!).
  • sie wird mit positiver Verstärkung trainiert, d.h. mit Leckereien und Belohnungen.
  • Du solltest dich wohlfühlen und mit dem Coach zurechtkommen. 
  • (der Trainer kann so gut sein – wenn ihr es nicht zusammen schafft, könnt ihr es nicht).

Kurz gesagt, bei der Auswahl einer Welpenschule sollten Sie auf Ihre Intuition achten. Es ist besser, ein paar Kilometer mehr zu fahren, als etwas näher an eine Welpenschule zu gehen, nur weil man sich schlecht fühlt.

Krankheiten in der Welpenschule

Ich meine es ernst. Ich meine es ernst. Wenn du mit deinem Welpen ausgehst, weißt du, was vorher mit kranken oder gesunden Hunden los war? Die wichtigste Aufgabe ist es, Ihren Welpen zu sozialisieren. Also bringst du ihn an alle möglichen Orte, was fair ist. Was kann er haben?

Aber er kann nicht zur Schule gehen, weil er noch nicht geimpft ist? Ich würde sagen, dass die geringste Gefahr besteht, denn Hundeschulen prüfen in der Regel, ob Hunde geimpft sind und erlauben nur die Teilnahme von gesunden Hunden.

Dieser Rat, der oft noch von Züchtern und Tierärzten gegeben wird, ist daher absurd. Dann sollten wir überhaupt nicht mit dem Welpen vor der Tür gehen. Dies würde aber zu massiven Sozialisierungsdefiziten führen, die später nur schwer aufzuholen sind.

Vor dem Welpeneinzug schon umschauen

Es ist sinnvoll, sich verschiedene Welpenschulen anzusehen, bevor sich der Welpe bewegt. Dann können Sie verschiedene Zeiten in Ruhe sehen, sehen, welchen Trainer Sie mögen und wo Sie den Kontakt mit dem Welpen und der Person mögen.

Welpenschule – Gemeinsam lernen

Grundsätzlich ist Gruppentraining in der Welpenschule an der Tagesordnung. Die Größe der Gruppe sollte nicht aus den Augen verloren werden – selbst der beste Hundeführer wird kaum mehr als zehn Mensch-Tier-Duos individuell beraten können. Bis zu sechs Teams sind besser. Gemeinsames Training hilft auch, voneinander zu lernen, denn junge Hunde mit mehr Erfahrung sind ein gutes Beispiel.

Viele Hundeschulen bieten Welpentraining nach Größe an – große Rassen trainieren dann getrennt von kleinen Rassen. Diese Trennung ist nicht zwingend erforderlich, kann aber sinnvoll sein, da Junghunde großer Rassen oft sehr ungestüm sind und ihre körperliche Leistungsfähigkeit nicht richtig einschätzen können.

Welpenschule – Worauf sollte ich achten?

Das Wichtigste bei der Auswahl der richtigen Welpenschule ist ein kompetenter Hundetrainer. Negative Vorkommnisse innerhalb der Welpengruppe können je nach Charakter schnell das Vertrauen des Welpen stören. Das muss unbedingt verhindert werden! Der Welpe muss lernen, dass sein Besitzer ihn vor unlösbaren und gefährlichen Situationen schützt, muss lernen, dass er seinem Besitzer als Rudelführer vertrauen kann und ihm vertrauen kann. Das bedeutet nicht, dass Welpen nicht laufen dürfen, aber man muss sie unterbrechen und vermeiden, dass sie zwischen ihnen herumlaufen.

Daher ist es absolut notwendig, darauf zu achten, dass es nicht zu viele Welpen in einer Welpenschule gibt. Grundsätzlich gilt: Bei fünf oder sechs Welpen muss der Trainer einen ausreichenden Überblick haben, um im Zweifelsfall eingreifen zu können.